Ministerielles Verwirrspiel um Zilk Akten?

Veröffentlicht auf von Plappalardo

            Widerspruch der Innenministerin Maria Fekter (ÖVP)

                                                 Version 1

Die Akten der angeblichen Spionageaffäre Zilks seien bereits Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre vernichtet worden, dies teilte die ÖVP Ministerin heute den Medien mit. Sie erklärte mit Nachdruck, dass die Akten seit den 70er Jahren nicht mehr vorhanden seien.

                                                 Version 2

Angeblich habe der damals aus dem Amt scheidende ÖVP Minister Soronics nach seinem Ausscheiden aus dem Innenministerium diese Akten mitgenommen und dem Archiv der Politischen Akademie der ÖVP zur Verfügung gestellt.

                                                 Version 3

Interessant stellt sich die Angelegenheit allerdings nach einer heutigen Recherche des ORF im Archiv des Innenministeriums dar. Demnach wurden die Akten nachweislich am 10. April 1990 von einem Beamten des Innenministeriums aus dem Archiv geholt, wofür es auch eine Bestätigung und Unterschrift (Name ist bekannt) dafür gibt.

Was ist also wahr und welche Version ist die richtige, Frau Minister, oder gibt es noch mehrere Versionen? Die Sache könnte also noch sehr interessant werden und es würde nicht wundern, wenn die Akte Zilk an Ostern rein zufällig von Kindern beim Ostereiersuchen in einem Osterei zum Vorschein kämen - meint Plappalardo.

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Veröffentlicht in Politik

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